Beiträge von Chrischi

    @David99


    Wenn du den MAN Truck, Tieflader und Kipper meinst, wo Gadarol's Logo drauf ist, diese werden in naher Zukunft auf http://www.modhoster.de erscheinen. Der Truck und der Tieflader wurden im Livestream vom Freitag gezeigt. Der Kipper ist schon ein bisschen länger in der Testphase ;)

    bis auf paar Ausnahmen


    Hätte nie gedacht, dass ich mich mal selbst zitieren muss.


    Nagut fangen wir mal mit den Ausnahmen an:


    Es wäre cool wenn ich dabei sein könnte, wenn dies aber nicht möglich ist, ist das auch kein Problem.


    Egal wie ich es drehe und wende, dieser Satz bleibt für mich komisch.


    Was ich tue das ist mir egal ...


    Dieser Satzteil hört sich um einiges komischer an als das erste genannte Zitat.


    Etwas was ich für mich nicht gerne sehe ist folgendes:


    !!!


    Satzzeichen sind und werden nie Rudeltiere sein!


    Dann muss ich auch ehrlich dazu sagen, dass ich dir sehr sehr viel Hilfe per privater Nachricht zukommen lassen habe. Ich habe dir die Tipps erst "durch die Blume" gesagt, welche zum Teil auch von dir umgesetzt wurden. Aber auch andere Tipps, die ich dir gegeben habe, musste ich dir schon fast direkt auf's Butterbrot schmieren, damit du es änderst (Überschrift). Ich hätte es auch gerne gesehen, dass du die beiden oben genannten Sätze von dir selbst findest und darüber stolperst, auch dazu hatte ich dir Hinweise im Privatchat geschickt. Deswegen bin ich zur Zeit selbst am überlegen, ob ich das Dislike entferne, da du deine Bewerbung bearbeitet hast (auch wenn nicht immer optimal, siehe Doppelbewerbung) und auch verbessert hast. Zum anderen muss ich aber auch dazu sagen, dass durch die Hilfe es gegenüber den anderen Bewerbern unfair wirkt (in meinen Augen).



    LG Chrischi

    Liebe Nachbarn und Anwohner vom Hof,

    die alljährliche Techniknacht findet, wie Sie vielleicht schon in verschiedenen Zeitungen lesen konnten,
    am morgigen Freitag dem 16.01.2015 ab 18:00 Uhr statt. Auch wir vom Hof sind dieses Jahr mit dabei.


    Neben Führungen, Präsentationen, Erklärungen zu den Arbeitsabläufen, werden auch unsere Geräte im Einsatz sein.
    Wir bieten an, dass Sämaschinen, Grubber, Kipper und allerlei andere Fahrzeuge von Ihnen gefahren werden können.
    Auch werden unsere neuen Drescher mit dabei sein, welche Sie selbstverständlich auch testen dürfen.
    Wir erklären Ihnen auch gerne, wie diese Geräte funktionieren, warum welche Arbeitsschritte gemacht werden,
    worin der Unterschied zwischen Grubbern und Pflügen besteht, warum Grubbern nicht immer die beste Lösung ist
    und natürlich werden wir auch gerne auf Ihre Fragen eingehen.


    Veranschlagt ist, dass die Techniknacht bis zum 17.01.2015 04:00 Uhr gehen wird. Bei besonders großem Andrang,
    werden wir auch das Ende offen lassen, sodass jeder in einem unserer Geräte fahren kann.

    Damit Sie wissen, wann etwas stattfindet, haben wir uns für dieses Jahr folgenden Zeitplan ausgearbeitet:

    Präsentationen: Beginn ab 18:00 Uhr, alle 30 min.
    Führungen: Beginn ab 18:30 Uhr, alle 30 min.
    Fahrt zu unseren Geräten: Beginn ab 19:00 Uhr, alle 60 min.

    Sollte ein großer Andrang bestehen, so können die o.g. Zeitabstände verkürzt werden oder es werden Führungen,
    Präsentationen und die Geräte mehrfach zum gleichen Zeitpunkt angeboten.


    Sie brauchen sich auch um Ihre Verpflegung keine Sorgen machen,
    unsere Landwirte werden sie am Lagerfeuer mit allen möglichen Leckereien versorgen.

    Wir hoffen, dass Sie uns besuchen und eine schöne und vor allem lehrreiche Nacht mit uns verbringen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Ihr Hof in ihrer Nachbarschaft

    Liebes Tagebuch,

    mein Austausch mit Helsinki ist beendet und bin seit einigen Tagen wieder in Utrecht.
    Leider konnte ich keine Bilder von der Abschiedsfeier in Helsinki machen, da der Akku von der Kamera leer war und das Ladegerät lag in Utrecht (ich könnt mir immer noch in Arsch beißen für diese Schusseligkeit).
    Der gestrige Tag, hatte so einige Überraschung für mich, auch für den Hof, aber auch für Peer van der Velde bereit, aber da ich weiß, dass du jedes kleine Detail wissen willst, von Anfang an für dich.



    Nachdem aufstehen hatte ich mir erstmal ein Müsli gemacht, dazu ein Glas Milch von unseren Kühen und ein Ei von unseren Hühnern. Das Müsli welches sonst immer lecker ist, schmeckte heute so eintönig.
    Nach gründlicher Analyse des Müsli-Behälters stellte sich heraus, dass weder Bananenstücke, noch andere Früchte vorhanden waren. Auch die Farbe des Müsli sah recht eigenartig, doch aber bekannt aus.
    Da waren doch tatsächlich unsere geernteten Produkte drin. Weizen, Raps und Gerste konnte ich eindeutig identifizieren (zum Glück keinen Mais und Kartoffeln gefunden, bestimmt wäre der Geschmack vom Müsli dann noch schlimmer).
    Als ich herausgefunden hatte, was in dem Müsli war, beschlich mich eine Vorahnung, sodass ich direkt unsere Lagerbestände kontrollierte. Meine Vorahnung hatte mich nicht getäuscht, alle Lager waren leer.

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    Deswegen habe ich direkt in den Ordner unserer Buchhaltung nachgeschlagen. Da traf mich der nächste Schlag, die Verkäufe der Produkte waren dort nicht verzeichnet, wie auch dass dadurch eingenommene Geld.

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    Leicht aufgedreht fuhr ich zum Landhandel, um dort abzuklären wann und vor allem wer den Verkauf durchgeführt hatte. Zu diesem Zeitpunkt kamen nur 2 Möglichkeiten in Betracht.
    Der Verkauf wurde am späten Vortag getätigt und war deswegen noch nicht in den Büchern notiert, aber wohin war das Geld verschwunden? Fragen über Fragen, aber ich ließ nicht locker und nachdem mir der Chef vom Landhandel,
    Mark van de Plaats, die Auskunft über den Verkauf gegeben hatte, war klar, dass meine 2.te Vermutung goldrichtig war. Unter dem Vertrag stand doch tatsächlich der Name „Peer van der Velde“.
    Ich bin daraufhin direkt zum Haus von van der Velde gefahren. Auf dem Weg dorthin machte sich der Joghurt von meinem Müsli bemerkbar, waren wohl zu schnell drehende Joghurtkulturen.

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    Als ich es endlich geschafft hatte mich zu entwirren, fuhr ich zum Haus von van der Velde. Leider traf ich nur die Frau von Peer an. Nach einem Gespräch mit ihr habe ich erfahren, dass Sie auf dem Weg zur örtlichen Polizeistation ist,
    um eine Vermisstenmeldung aufzugeben, da ihr Mann seit mehreren Tagen nicht nach Hause gekommen war und er auch sonst nicht erreichbar war. Ich folgte der Frau mit zur Polizeistation.
    Nachdem ich meine Aussage mit zu Protokoll gebracht hatte, wurde ich vom Hauptkomissar, Hendrik de Geudens, gefragt, ob noch eine Anzeige gegen Peer van der Velde erstattet werden soll.
    Dies wollte ich erstmal mit den anderen Managern absprechen, wie diese darüber entscheiden. Die Polizei startete die Vermisstensuche, da alle Felder zu dem Zeitpunkt bestellt waren und noch reifen mussten, half ich kurzerhand mit bei der Suche.
    Hatte er sich vielleicht in einem Graben versteckt?

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    Hatte er sich vielleicht als Abfahrer bei uns eingeschlichen, obwohl wir ihm den Zutritt zu den Feldern und dem Hof verweigert hatten.

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    Nach einigen Stunden, wo wir die Suche schon fast als hoffnungslos abgetan hatten, fanden wir Peer van der Velde.

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    Ein bisschen erinnerte der erste Eindruck an Woodstock. Leichtes Hippieaussehen bei Peer van der Velde und ein großer Haufen Gras daneben. Zumindest konnte ich mir erklären wohin unser gesamtes Geld geflossen ist.
    Kurz darauf traf auch die Polizeisuchstaffel ein und bei einigen Polizisten konnte man ganz klar ein breites Grinsen im Gesicht erkennen. Peer’s Frau war zum einen erleichtert, dass ihr Mann gefunden wurde, aber auch sehr erzürnt,
    dass er solch große Mengen Rauschmittel gekauft hatte und selbst konsumieren wollte. Sie hatte leider nicht allzu lange etwas von ihrem Mann,
    da dieser wegen Besitzes von Rauschmitteln im großen Stile verhaftet wurde und an dem Abend direkt in Untersuchungshaft geschickt wurde.
    Bevor dies aber passierte, hat die lokale Tagespresse dies erfahren und war natürlich sofort vor Ort um möglichst viele Bilder von Peer van der Velde zu machen. Seine Frau war zwischenzeitlich verschwunden und ich machte mir doch ein bisschen Sorgen um Sie, dass ihr bei der Heimfahrt nichts passiert ist.
    Um mich bei ihr zu erkundigen, wie es ihr gerade geht (war nicht die hellste Idee, wie solle es der Frau schon gehen), bin ich zum Haus von van der Velden gefahren.
    Ich war schon an der Eingangstür und wollte gerade die Klingel betätigen, als ich recht eigenartige Geräusche aus dem Haus vernahm. Mein Detektiv-Instinkt schrillte auf,
    sodass ich erstmal die Umgebung begutachtete und feststellte, dass vor der Garage einer unserer Traktoren stand. An der Hauseingang Tür wieder angekommen, sah ich jemand durch das Wohnzimmer laufen und erkannte ihn sofort.

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    Als ich dies gesehen hatte, wusste ich schon nicht mehr vor und zurück. Ich dachte mir, gleich kommt jemand um die Ecke und erschreckt mich mit einer Kamera und einem banalen Satz wie „Verstehen Sie Spaß?“, aber ich wartete vergebens.
    „War auf jeden Fall sehr guter Stoff für eine Serie“ dachte ich mir und schüttele währenddessen mit dem Kopf. Ich gönnte der Dame ein bisschen Spaß nach diesem harten Tag, auch wenn ich es nicht guthieß.
    Auf dem Heimweg kam ich am örtlichen Zeitungskiosk vorbei, welcher die morgige Ausgabe von der lokalen Zeitung schon in der Auslage hatte. Ich wollte unbedingt wissen, was die Journalisten alles über Peer, aber auch über den Hof geschrieben haben,
    welchen wir ja übernommen hatten.
    Wahrscheinlich wird wieder das Thema herausgeholt, dass wir für das Fischsterben rund um Utrecht verantwortlich gemacht werden und wahrscheinlich noch viele andere Sachen, von welchen wir noch nicht mal Bescheid wissen.

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    Das Titelbild ließ ja schon einiges vermuten, ich kaufte direkt eine, um diese in Ruhe zu Hause bei einem Bier ausgiebig zu lesen. Nachdem ich fertig war, war ich schon fast erleichtert, dass die Affäre von Peer’s Frau nicht schon bekannt war, das wäre ja das richtige Fressen für die Lokalpresse gewesen.

    Durch die gesamten Ereignisse, kamen leider die schönen viel zu kurz. Bevor das Fischsterben bekannt wurde, hatten wir uns 2 neue Drescher bestellt (zum Glück hatte unser Farm Manager, diese im Voraus bezahlt).
    Natürlich war es Brauch, dass der Vorsitzende der Farm Manager als erstes die neuen Geräte einfahren durfte. Er war auch sehr stolz, dass wir uns diese Geräte leisten konnten, waren die beiden Drescher doch ein Indiz dafür,
    dass auf der Farm wieder Gewinne erwirtschaftet wurden.

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    So liebes Tagebuch, das war erstmal alles (reicht doch sicherlich auch) was die letzten Tage auf dem Hof passiert war. Ich hoffe für unser Ansehen, dass es in den nächsten Wochen und Monaten um einiges ruhiger ist.
    Ich werde mich nun gemütlich vor den Kamin setzen und noch ein Bier genießen. Ich wünsche dir eine gute Nacht.

    Bis bald …