"Geh doch mal raus, das macht Spaß" haben sie gesagt ...

  • Hallo Community!


    Sommerzeit ist Reisezeit, ab und an gilt das auch für Nerds, Gamer und andere Stubenhocker. Deshalb wurde der bequeme Sessel gegen den fahrbaren Untersatz getauscht und ein klein wenig die Welt erkundet. Aber wenn man genau hinsieht kann man feststellen, dass das echte Leben auch viel Ähnlichkeit mit Spielen haben kann.
    Ich habe euch eine kleine Fotostory davon zusammengestellt, die Bilder sind extra verkleinert um nicht mehrere Bildschirmseiten zu füllen. Ist zwar mal was Anderes als Screenshots aus Spielen, aber vielleicht doch für ein paar von euch unterhaltsam.


    Am Anfang stand natürlich die Anreise. Ob man dieses Bild jedoch eher als ETS, Autobahn-Raser oder Stau-Simulator einordnen sollte? Wer weiß ...

    (Nein, ich knipse nicht während dem Fahren! Für solche Fälle hat man hilfsbereite Beifahrer :-) )


    Direkt nach der Ankunft wurde die Gegend erkundet. Wie man ja aus Minecraft und Eco weiß, sind strategisch gute Aufenthaltspunkte an Wasserläufen und mit genug abbaubarem Material von Vorteil. Da bietet sich die Kitzsteinloch-Klamm in Taxenbach/Rauris geradezu an!


    Für die Zufahrt zu den Hochgebirgs-Stauseen (Lage: 2.000 Meter über Meer) des Pumpspeicher-Kraftwerks Zell am See/Kaprun (übrigens Partnergemeinde eines kleinen Ortes namens Vellmar - da klingelt doch was?) muß der öffentliche Nahverkehr genutzt werden. In so beengten Verhältnissen verlasse ich mich lieber auf die Fahrkünste der Bus-Simulator-Fahrer.


    Auch in der Staumauer selbst geht es beengt zu. Erinnert aber irgendwie auch mehr an eine Minecraft-Mine als an einen Staudamm.


    Gelegentlich konnten auch Forstarbeiten im Gebirge beobachtet werden. Doch die Forstwirtschaft 2019 verwandelte sich durch Regenfälle ziemlich schnell in MudRunner. Anzumerken ist, dass hier definitiv nicht Gadarol am Kran saß. Das Be- und Entladen dauerte nur wenige Minuten!


    So weit, so gut. Etwa be der Hälfte angelangt wurde mir bewusst, dass ein Verlassen des Kellers doch auch gewisse finanzielle Aufwände mit sich bringt. Die Reisekasse könnte eine Aufbesserung gut vertragen. Glücklicherweise wurde mir in Gold Rush alles Wissenswerte dazu beigebracht. Also ab an die Arbeit!


    Auch wenn nicht viel dabei rumkam war die Freude über das echte Tauerngold groß! Bereits im Mittelalter wurde in dieser Gegend Gold geschürft. Heute lohnt sich ein industrieller Abbau zwar nicht mehr, als Touristen-Attraktion funktioniert die Goldusche allerdings immer noch sehr erfolgreich!



    Ach ja, fast vergessen! Wir befinden uns ja auch in einer der größten Milch- und Käseregionen Österreichs, dem Pinzgau! Also schnell noch Ausschau nach dem Landwirtschafts-Simulator halten!




    Das reicht dann erst mal mit Bergen. Durch meine Bewegungsverweigerung - der Sessel ist einfach zu verlockend! - merkt man auf so einer Tour wirklich jeden Höhenmeter. Zeit, wieder ins Flachland zurückzukommen. Und wo Fläche vorhanden ist, sind auch Züge nicht weit.


    Was meint ihr? Eher Train Simulator oder eine Verschubbahnhof-Simulation?




    Da Simulatoren allein auch nicht glücklich machen (hat er das jetzt wirklich gesagt???) mussten auch noch schnell ein paar Wuzzel- und Management-Spiele mit eingestreut werden. Und da wirklich jeder Tiere mag ging es direkt weiter zum Zoo Tycoon.




    Aber auch Sport - solange man ihn nicht selbst betreiben muß! - kann spaßig sein. Wie wäre es mit einer Runde Fußball? Der Bundesliga Manager würde sich anbieten! Vielleicht wird diese kleine, putzige Stadion unsere Heimstätte?



    ( Anmerkung der Redaktion: das ist keine Präferenz für irgendeinen Verein. Ich interessiere mich nicht sonderlich für Fußball, aber ein 75.000 Personen fassendes Stadion ist für einen Österreicher einfach äußerst beeindruckend! )



    Bevor es zurück in den gemütlichen Keller ging gab es noch einen kleinen Abstecher zu weiteren Tieren. Und in Horse World wurde Management und Simulation dann endültig vereint. So einen Reitstall zu betreiben ist schließlich ein Fulltime-Job.




    Ja, das war es dann auch schon wieder. Zwei Wochen und annähernd zweitausend Kilometer später sitze ich wieder in meinem Sessel vor dem Bildschirm und hoffe, euch mit dieser kleinen Rundreise ein bisschen unterhalten zu haben.



    LG


    Chris