KI Helfer Technologie

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    • KI Helfer Technologie

      Erstmal Hallo.
      Bin auf C&C über Gadarols Videos gestossen. Vorweg kann ich schonmal sagen als absolut Neutrale Person, das ich von diesen Konzept begeistert und überzeugt bin. Allein die bisherigen infos und Videos zeigen eigentlich schon das cc alles bieten wird, was mir am LS immer gefehlt hat oder dort gestört hat. Also können die LS17 Freunde gerne schimpfen das dieses Projekt von euren Kanal "in den Himmel gelobt" wird.... Wenns so wird wie es sich darstellt ist es ein Quantensprung und steht 1-2 Ligen über jeden anderen Simulator.


      Möchte meinen ersten Beitrag hier im Forum gleich nutzen um das für mich essentiell wichtigste Feature zu beleuchten... Den KI Helfer !

      Als reiner Solospieler ist dieser Helfer bzw die Courseplayerweiterung von LS15 unverzichtbar. Auch brauche ich nach 50-100 Stunden auf einer Map einen übergang vom Selbst Fahren zu einer WiSi was ebenfalls eine eigenständige funktionierende KI vorraussetzt.

      Nun war im LS15 Courseplay ansich gar nicht so schlecht. Allerdings hatte es bereits nach wenigen Stunden für mich einen großen Schwachpunkt gezeigt der vermutlich der Spielengine geschuldet war.... Bin kein Programmierer und versuche das folgende Laienhaft darzustellen. Falls ich Müll babble bitte seht es mir also nach !

      CP berechnete nach meiner Beobachtung nach die Feldarbeitskurse ausschließlich auf Basis von Feldrand und Arbeitsbreite. Es analysierte also nicht den Bereich um das Feld herrum. Auch konnte es nur bedingt die Länge eines Gespanns oder Kurvenradien mit einbeziehen.
      Bereits kurz nachdem ich es probiert habe geisterte ein "Zonensystem" durch meinen Kopf das ich im folgenden grob umreißen will.


      Man müsste das gesammte Gelände in Zonen einteilen, genauer gesagt in 3 Stück.
      -Rote Zone umfasst alle Hindernisse und einen kleinen Schutzbereich um diese. Also z.b. Ein Gebäude und einen Kasten mit 1-2 Meter drum rum, oder einen Baum mit einen Kreis von 1,5m Radius der sozusagen für das gesammte Fahrzeug "gesperrt" ist. Auch Straßen könnte man zu Rot zählen da Wendemanöver hier den Verkehr blocken könnten und so zu Staus führen

      -Gelbe Zone umfasst Gebiete die zwar nicht befahren werden dürfen (Fruchtzerstörung) über die jedoch Arbeitsgeräte die hochgeklappt sind hinausragen dürfen.... z.b. ein bereits gesäter Bereich wenn am Feldrand ein Wendemanöver ansteht. Befahren geht nicht, aber die hochgezogene Sähmaschiene darf natürlich darüberschweben.

      - Grüne Zone ist dann ein Bereich wie der Grasstreifen um ein Feld, oder u.U. das Feld selbst wenn es je nach Aufgabenstellung bearbeitet wird. So ist ein Getreidefeld das vom Drescher abgeerntet wird Anfangs Rot, aber die Stellen die bereits gemäht sind werden Grün da er hier logischerweise jetzt fahren kann. Also grob gesagt Grün ist Save und kann uneingeschränkt mit der gewählten Maschiene genutzt werden.

      Weiterhin muss natürlich auch unser Fahrzeug dann eine immaginäre Zone besitzen oder besser gesagt zwei. Einmal der Bereich der den Boden Berührt im Bezug auf Zone Gelb(Fruchtzerstörung) und ein weiterer Bereich der gesammten Größe des Gespanns um Kollisionen mit einer Roten Zone zu verhindern.

      Zu guter letzt müsste das System auch noch das Fahrverhalten des Gespanns mit einbeziehen.... eine Starre Maschiene wie eine billige Spritze ist ja noch einfach zu händeln da sie stets dem Fahrzeug versetzt anliegt..... Haben wir aber einen Grubber mit einer Achse oder ein Güllefass, dann müsste das System berechnen können wo die Zone des Anhängers sich hinbewegt, wenn man hier z.b. um 90 Grad zurückstosst um zu wenden.

      Zusammenfassend gesagt....
      Mit so einen Zonensystem und dem einbeziehen der Fahreigenschaften im Wende und Kurvenbereich könnte ein "Courseplay 2.0" das ja in c&c integriert ist theoretisch den Arbeitsgang "vorweg simulieren" und einen Feldkurs generieren bei dem es schlicht garantiert kein Hängenbleiben mehr gibt.
      Das System würde also das Ziel haben 100% der Feldfläche zu bearbeiten und sucht sich einen Weg bei dem es auch im Zurückfahren an kein Hindernis kommt. Falls es technisch umsetzbar ist könnte die KI hier auch mehrere mögliche Varianten durchrechnen und dann die wählen die am schnellsten geht und am wenisgsten mehrzügige Wendemanöver benötigt. Auch könnte die KI selber entscheiden eb es ein Vorgewende braucht, oder ob sie z.b. vom Logischen Anfangspunkt in der Mitte einer Seite (Straßenanbindung) erstmal einen Weg zu einer Kante des Feldes drischt um von dort aus dann ein Sauberes Muster zu generieren.

      ***

      Hoffe ich habe jetzt nicht was schwadroniert, was bereits längst verbaut ist und funktioniert :-) Da gadarol im letzten Video aber die Schwierigkeiten mit der KI Programmierung angesprochen hat wollte ich mal ein wenig meine Idee von damals in den Raum werfen.

      Zum Ende also die Frage: Habt ihr schon Infos wie weit dieser "lebenswichtige" Part in c&c aktuell ist und womöglich wisst ihr auch welche Technologie dort verwendet wird.
      Hoffe sehr aus Sicht der vielen Singleplayer das mit c&c das erste Spiel auf den Markt kommt das man wirklich alleine Spielen kann, ohne erst 100-200 Stunden eine Kompromisslösung mit CP basteln muss die am Ende nie Perfekt wurde.

      MFG und Thks fürs lesen
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    • Netter Beitrag :!:

      Dafür das du keine Erfahrung mit der Technik hast (deine Aussage) kann man doch deutlich erkennen das du die nen Kopf gemacht hast. Das kommt heute nur noch selten vor :/ .

      Ich muss dir mit den Zonen zustimmen. So kann man es umsetzten. Bei Courseplay handelt es sich nun mal um ein Mod der auf "Schnittstellen" (API) des Spiels zugreifen kann. Sprich Funktionen (z.B. Eigenschaften von Objekten abfragen...usw.) die dem Mod vom Spiel zurverfügungstellung werden. Diese werden dann im Mod manipuliert und über die API dem Spiel wieder zurück gegeben.
      Dadurch kann ein Mod/Spiel immer nur so gut werden wie die Schnittstellen die ihr zu verfügung stehen. Egal ob Spiel oder Enginebedingt. Dennoch ist es bemerkenswert was Modder dennoch bewerkstelligen OHNE Zugriffe auf alle Funktionen der Engin des Spiels bzw. alle Funktionen des Spiels.

      Zur Verdeutlichun.
      Engin gibt Funktion an Spiel -> Spiel gibt Funktion an Mod -> Mod gibt Funktion an Spieler.

      und umgedreht...

      Spieler benutzt eine Funktion vom Mod -> Mod manipuliert die Funktion vom Spiel -> Spiel gibt die Funktion an die Engin weiter.

      Und wenn jetzt eine Funktion vom Spiel der Mod nicht zur Verfügung steht (API) dann kann sie auch nicht manipuliert werden. Sprich man fängt an zu bastelt was meist auf die Performance gehen kann weil man zusätzliche "Prüfungen" durchführen muss damit keine Fehler (von der Logik her) entstehen. Das sind dann die nette Bug´s wie das bestimmte Sachen nicht richtig interpretiert werden (wie Hindernisse).


      8| Das war jetzt mal alles GAAAANZ GROB dargestellt :!:

      Aber dadurch das der Entwickler von Courseplay mit im Team von Cattle and Crop ist kann man davon ausgehen, das du dein "Courseplay 2.0" in Cattle and Crop finden wirst da er ja viel besseren Zugriff auf die Fuktionen des Spiel´s bzw. der Engin hat. ;)


      Ich hoffe ich hab dich nun nicht zu sehr verwirrt :S :saint:
      MfG EldaRion